Pagina:Bibliografia ladina.djvu/9

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11 Zur Anordnung des bibliographischen Materials

1.3 Zur Anordnung des bibliographischen Materials

Die Bibliografia ladina ist alphabetisch nach dem Namen des Autors eines Textes angeordnet. Für Autoren, die unter (sprachlich) unterschiedlichen Namen bzw. Pseudonymen publiziert haben, wird ein „Einheitsname“ verwendet. Dieser „Einheitsname“ entspricht jener Form des Namens, die bereits in der Geschichte der ladini schen Literatu r als Überschrift und Verweisform verwendet wurde; es handelt sich um jenen Namen, unter dem die Person in Ladinien bekannt ist. Pseudonyme erscheinen, sofern sie zugeordnet werden konnten, unter diesem „Einheitsnamen“, sind aber, um ihr Auff inden zu erleichtern, auch alphabetisch eingeordnet.

Als „Autor“ haben wir jene Person bezeichnet, die für die konkrete Form eines bestimmten Textzeugnisses verant wortlich ist. Insofern erscheinen z. B. die zahlreichen Volkslieder und Kindersprüche, die in der Gartner-Sammlung Das Volkslied in Öste r reich auf bewahrt werden, unter dem Namen jener Person, die sie eingereicht hat. Umgekehrt gelten solche Texte als „Anonym“, bei denen ein solcher „Verantwortlicher“ nicht ermittelt werden konnte.

Die Texte der einzelnen Autoren folgen in chronologisch aufsteigender Reihenfolge.

Für jeden Titel wird die möglichst genaue Jahreszahl der Entstehung (sog. „Redaktionsdatum“) angegeben, das Idiom, in dem der Text geschrieben ist, der Titel in Originalorthograf ie, sowie die Textgattung (cf. das Abkürzungsverzeichnis inf ra 1.5).

Es folgen dann Angaben zum Auf bewahrungsort (bei Manusk ripten) bzw. zum Ort der Erstpublikation.

Falls es sich beim ladinischen Text um eine Übersetzung handelt, wird dies erwähnt, und soweit möglich der Autor des Ausgangstextes genannt. Texte, die von einem ladinischen Idiom in ein anderes übertragen w urden, stehen unter dem jeweiligen Ausgangstext, auch wenn dadurch die strikte chronologische Anordnung der Materialien durchbrochen wird.

Abschließend wird die Publikationsgeschichte des jeweiligen Textes nachgezeichnet.

Eventuelle Hinweise auf weitere Literatur bzw. sonstige Bemerkungen beschließen den bibliographischen Eintrag.

Das Auff inden der Texte nach einem anderen Kriterium a ls jenes des „Autors“ wird durch die Indizes im Anhang, insbesondere der Incipit-Liste, erleichtert. D urch diese Incipit-Liste wird auch der erste Band der Geschichte der ladini schen Literat ur (Bernardi/Videsott 2013), der alle ladinischen Täler bis 1945 behandelt, erschlossen.

Es folgen weitere Indizes, die, entweder vom Redaktionsdatum oder vom Idiom ausgehend, auf das Hauptverzeichnis verweisen.

Wie bereits erwähnt, war es unser Bestreben, f ür die Anfangszeit möglichst vollständig zu sein. Deswegen haben wir auch kürzeste Texte, wie z. B. Witze oder Aphorismen, weitgehend einzeln erfasst. Dies war aber nicht der Fall bei nicht namentlich gezeichneten Artikeln in vollständig auf Ladinisch veröffentlichten