Pagina:Il ladino nel sistema formativo.djvu/44

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46 Paul Videsott


insciö da arjunje en pert inće chi traverć che le prof. Otto Gsell â dè dant te so conzet por l’istituziun de n “Istitut de Ladinistica”, mo che é plü tert gnüs dassënn redimenscionà.

N ater travert é chël de na colaboraziun ćiamó plü ampla y sota cun d’atri zëntri academics y de inrescida sön le ladin, nia ala fin inće cun chi ti Grijuns y tl Friul.

Na ultima aspiraziun dla Repartiziun ladina foss chëra de na maiù autonomia personala y finanziara daite dla Université Lëdia de Balsan, zënza sambëgn porchël renunzié gnanca minimamënter al livel de cualité de sü laurs, che mëss te vigni caje podëi se conf rontè cun chël usual ti zëntri de inrescida internazionai.

6. Ausblick (Übersetzung)

Nach 10 Jahren Tätigkeit kann die Ladinische Abteilung auch Pläne für die Zukunft schmieden. Der erste Anspruch ist sicher der, das Ausbildungszentrum für die Kindergärtnerinnen und Kindergärtner sowie Lehrerinnen und Lehrer aus dem gesamten ladinischen Gebiet zu sein. Wir wollen nicht eine, sondern die Ladinische Abteilung sein, wo Lehrkräfte ausgebildet werden, die sich mit den Grundwerten der ladinischen Schule identifizieren: eine sich immer verbessernde Mehrsprachigkeit auf der Grundlage einer guten Kompetenz der eigenen Muttersprache. Ein zweites vorrangiges Ziel ist jenes der Ausweitung des L ehrangebots der Ladinischen Abteilung, die sich – neben dem unterrichtenden Personal – auch anderen Beruf sgruppen öffnen sollte, die vorrangig mit dem Ladinischen arbeiten (z. B. Übersetzer in öffentlichen Institutionen oder Journalisten der diversen ladinischen Medien). So würden auch, zumindest teilweise, jene Ziele erreicht, die sich Prof. Otto Gsell bei der Konzeption eines Instituts für Ladinistik gesteckt hatte, die aber dann bedeutend eingeschränkt wurden. Ebenso wird eine noch bessere und umfangreichere Zusammenarbeit mit anderen ladinischen Forschungszentren angestrebt, nicht zuletzt auch mit jenen in Graubünden und Friaul. Ein letzter Wunsch der Ladinischen Abteilung betrifft eine größere personelle und finanzielle Autonomie innerhalb der Freien Universität Bozen. Die Q ualitätsstandards der Ladinischen Abteilung werden aber weiterhin jene der internationalen Scientif ic Community sein.